Warum haben Immobilienmakler einen so schlechten Ruf?

Der Begriff Makler ist aus den verschiedensten Gründen in der breiten Bevölkerung eher negativ besetzt. Dabei verbinden natürlich die meisten Menschen nicht zuerst den Immobilienmakler mit diesem schlechten Ruf, sondern eher den Börsenmakler, der ein Sinnbild für die Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa und der Welt ist. Aber auch die Makler für Grundstücke und Immobilien haben in den letzten Jahren deutlich unter einem negativen Image zu leiden. Da stellt sich die Frage: Woher kommt dieser Ruf?

Schwarze Schafe in der Immobilienbranche

Natürlich würde jeder Immobilienmakler erst einmal sagen: Es gibt keinen Grund dafür, dass gerade meine Branche oder mein Beruf so kritisch von den Menschen beurteilt wird. Das ist eine legitime Ansicht, denn auch die Banker wollen bis heute nicht akzeptieren, dass viele Menschen sie eher mit kritischen Augen betrachten. Daran ist nicht jede einzelne Person schuld. Viele Makler arbeiten auf eine sehr seriöse Weise. Sie sind die wichtigsten Berater für die Kunden in einer Phase, in der die Suche nach einer Wohnung besonders in den großen Städten zu einem Problem geworden ist. Tag für Tag helfen Tausende Immobilienmakler dabei, das richtige Grundstück für den kommenden Familienvater zu finden oder in einer Großstadt eine bezahlbare Immobilie an die interessierten Kunden zu vermitteln. Aber die letzten Jahre haben aufgezeigt, dass es einige schwarze Schafe in der Branche gibt, die für den schlechten Ruf gesorgt haben. Was haben sie getan? Was kann so schlimm sein, dass sich das Bild auf eine gesamte Branche so negativ verändert und für Probleme für die Mehrheit sorgt, die sich eine solche Mühe bei ihrer täglichen Arbeit gibt?

30.000 Euro Courtage für einmal Tür aufschließen? Die Provisionen von Maklern werden oft als zu hoch wahrgenommen

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  • Überteuerte Provisionen und Margen haben in den letzten Jahren bei den Suchenden im Bereich der Immobilien dafür gesorgt, dass viele Menschen auf die Makler mit skeptischen Augen blicken. Wie viel Geld verlangen sie wirklich von mir, wenn es um die Vermittlung einer Wohnung geht?
  • Auch das Fernsehen spielt eine Rolle. Shows auf bekannten Sendern haben dafür gesorgt, dass der Beruf des Maklers in das falsche Licht gerückt wurde. Es geht nicht um Prominenz, es geht um gute Arbeit bei den Kunden ohne Blick auf den Gewinn.
  • Zuletzt hat auch die Politik ihren Anteil daran. Mit der Fokussierung der Mietpreisbremse auf die Courtage wurde ein sehr einseitiges Bild vermittelt.

Natürlich sind es nicht nur diese drei Elemente. Auch einige Makler selbst haben dafür gesorgt, dass der Blick auf die große Masse getrübt wurde. Dabei ist der Immobilienmakler bis heute der wichtigste Ansprechpartner für die Suche nach den besten Angeboten in einfach allen Regionen in Deutschland.

Wie kann man als Immobilienmakler den eigenen Ruf verbessern?

Für den Makler bedeuten diese Umstände natürlich, dass man sich auf die Suche nach einer Möglichkeit begeben muss, eben diesen Blick auf das eigene Geschäft zu korrigieren. Natürlich ist der Umgang mit den Kunden dabei die erste Wahl für die allgemeine Verbesserung. Makler, die erfolgreich in ihrem Geschäft erfolgreich sein wollen, sollten vor allem die folgenden Tipps beachten:

  • Transparenz: Vor allem die hohen Kosten für Provision und Courtage haben zum schlechten Ruf beitragen. Die Preise müssen gesenkt oder besser erklärt werden.
  • Erster Eindruck: Der Eindruck, dass man den Kunden nur die teuersten Objekte zeigt, muss vermieden werden. Es geht um die Wünsche der Kunden.
  • Persönliche Bindung: Vertrauen ist in diesem Geschäft wichtig. Nur so hat man eine Chance darauf, dass man am Ende zu einem erfolgreichen Abschluss kommt.

Viele Makler erfüllen diese Wünsche der Kunden bereits. Die meisten Makler – um nicht zu sagen 90% – sind erfolgreich in ihrem Job und bieten den Kunden gleichzeitig die besten Lösungen an. Der Rest muss sich an den neuen Markt anpassen und sich daran erinnern, dass das Geld zwar eine Rolle spielt, aber nur zufriedene Kunden ohne einen skeptischen Blick ihre Überweisung an den Makler machen.

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